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Fremdwährungskrediteeine Fehlinvestition.

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Umschuldungen innerhalb der Zinsbindung

Eine Umschuldung innerhalb der Zinsbindung ist äußerst mühsam und rechnet sich so gut wie nie. Einzige Ausnahme sind Zinsbindungen von mehr als 10 Jahren, da Sie nach deutschem Recht (§ 489 I Nr. 3 BGB) nach 10 Jahren grundsätzlich mit einer Frist von 6 Monaten das Darlehen ganz oder teilweise zurückzahlen können. Bei Zinsbindungen unter 10 Jahren sind Sie auf den guten Willen des bestehenden Kreditgebers angewiesen – und der hält sich bei entsprechenden Abwanderungsgedanken Ihrerseits in Grenzen. Auch wenn der Kreditgeber bereit ist, Sie aus dem bestehenden Vertrag frühzeitig aussteigen zu lassen, wird er dies nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung tun. Diese errechnet sich – vereinfacht gesagt - aus der Differenz zwischen Ihrem vereinbarten Zinssatz und der aktuellen Rendite für eine „Alternativanlage“. Als Alternativanlage gelten Hypotheken-Pfandbriefe mit einer identischen Restlaufzeit wie Ihre bestehende Zinsbindung. Das bedeutet, dass die Vorfälligkeitsentschädigung den gesamten Zinsvorteil beinhaltet, den sich die meisten Interessenten von einer solchen Umschuldung versprechen. Schlimmer noch: da die Pfandbrief-Renditen im Regelfall deutlich unter den Hypothekenzinsen liegen, zahlen Sie mit der Vorfälligkeitsentschädigung in der Regel sogar deutlich mehr, als Sie anderenfalls an Vorteil realisieren. Aus diesem Grund macht eine Umschuldung während der Zinsbindung in den meisten Fällen keinen Sinn.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie mit der Umschuldung bis zum Ende der Zinsbindung warten und somit das Risiko steigender Zinsen in Kauf nehmen müssen.